Hast Du Lust auf neue Wege? Christian Kindlimann arbeitet auch im Q! Coaching mit der schöpferischen Intelligenz der Bäume. In den nächsten Tagen wird sein neues eBook über Bäume erscheinen. 

Quantenintelligenz und das Arbeiten an Überzeugungen zeigt sich mir als hoch effizienter Weg, innere Wirklichkeiten verändert wahr zu nehmen. In einigen Coachings in den letzten Jahren war jedoch der innere Druck nach Veränderung so hoch, dass ich bei mir dachte «jetzt nur noch raus hier», und so folgte ich dem Impuls und ging mit meinen Coaching Partnern zu den Bäumen. Jeweils schon nach kurzer Zeit, stellte sich wieder Zuversicht und Klarheit ein, und ein neuer Weg tat sich wie aus den Nichts auf. Es fühlt sich fast so an, als wenn Samen die wir im Garten unseres Herzens gesät hatten mit einem Mal anfangen zu keimen und sich zu entfalten. Wie dieser Impuls zustande kommt, verbirgt sich meinem bewussten Verstand. Dass er uns bereichern und verzaubern kann, ist unbestritten. Einige Menschen die ich im Q! Retreat in Torri erlebte, haben das in dieser unberührten Natur ebenfalls erfahren und nehmen es noch heute wahr. Das trägt uns über die Zeit hinweg und lässt jede Zelle aufatmen. Auch Mystiker aller Zeiten haben immer wieder auf die Natur verwiesen, und dass wir sie uns zum Vorbild nähmen. Wir sind alle aus demselben Stoff, chemisch gesehen Kohlenstoff, doch jenseits dessen, ist es für unseren Verstand schwer zu begreifen, da es nichts zum ‘Greifen’ gibt.

Das Umfeld bestimmt die Gene, Geist formt die Materie. So erstaunt es auch nicht, dass die Zeit die ich im Wald und mit Bäumen verbracht habe einiges in mir auslöste. Ich erlebte Phänomene die nicht erklärbar waren, auch heute kann ich nicht sagen, was da gewirkt hat, dass etwas gewirkt hat ist jedoch unbestritten.

So sass ich zum Beispiel an einem schönen Herbsttag auf meinem Lieblings-Walnussbaum. Die Blätter waren alle schon am Boden, ich sah also sehr gut auf den Spazierweg der an diesem Baum vorbeiführt. Mägi, meine Hundedame, war auch mit von der Partie, sie war oft bei meinen Streifzügen dabei, so auch an jenem Herbsttag. Sie lag unter dem Baum und war mit einem Stück Holz beschäftigt. Ich sah, wie Spaziergänger den Weg hinaufkamen. Meine zutrauliche Mägi begrüsste stets jeden Spaziergänger und so hatte ich den Impuls runter zusteigen um die ‘Liebe’ an die Leine zu nehmen. Irgendetwas hielt mich jedoch zurück und die Spaziergänger kamen näher und näher. Ich war erstaunt, dass die Spaziergänger weder mich im Baum noch Mägi am Boden wahrnahmen. Noch erstaunter war ich, als mir klar wurde, dass Mägi keinen Mucks tat. Kein Wedeln, Aufstehen, Tänzeln noch sonst etwas. Sie lag einfach nur da und freute sich an ihrem Holz. Also blieb ich sitzen und beobachtete erstaunt die Szene. Die Spaziergänger liefen an uns vorbei, entfernten sich und waren bald nicht mehr zu sehen und Mägi kaute immer noch an ihrem Holz. Anscheinend waren wir wie unter einer Glocke, unsichtbar für die Spaziergänger.

Als ich mich näher mit dem Walnussbaum beschäftigte war mir klar, was da passiert sein könnte. Der Walnussbaum steht seit je her für Schutz und Abgrenzung. Man kann das in Büchern lesen. Mein Weg war da allerdings ein wenig anders.

Ich redete mit Bauern über Bäume und für was man sie so einsetzten kann. Mir fiel auf, dass vor vielen Bauernhöfen in der Schweiz ein Walnussbaum steht, und auf die Frage, weshalb das so sei bekam ich die Antwort: Es sei ein Schutzbaum und schütze Hof und Menschen vor bösen Geistern und Kobolden. Na ja, man kann darüber denken was man will vor allem über Kobolde und Geister, doch hat mich die Antwort damals schon sehr erstaunt. Diese Schutzglocke war für mich deutlich wahrnehmbar, und es gab nichts zu tun, ausser diese wahr zu nehmen.

Des Weiteren wird die Walnuss dem Planeten Pluto zugeordnet. Pluto steht auch für Tod und Wiedergeburt und den Dingen auf den Grund zu gehen. Das sind alles Aspekte die ich direkt im Zusammenhang mit der Walnuss selbst erlebt habe. Einerseits, wie erwähnt, in Gesprächen mit Bauern, andererseits erlebte ich auch den Tod im Zusammenhang mit dem Walnussbaum. Als mich ein guter Freund aus Kindheitstagen im Spätherbst besuchte, waren wir nach einem erfüllten Tag noch Nüsse suchen, und es war das Letzte was wir in diesem Leben zusammen unternahmen.

Aus der Perspektive die ich gerne in Q! einnehme, würden sich folgende befähigenden Überzeugungen herleiten:

  • Ich geniesse Göttlichen Schutz
  • Ich verstehe neue Dinge leicht
  • Alle Informationen die ich brauche sind leicht zugänglich
  • Ich bin dankbar für das Leben, ich bin dankbar für den Tod.

Gerade der letzte Satz ist oft schwierig in unserem Kulturkreis. Wir sind uns einfach nicht bewusst, dass jetzt gerade in diesem Moment auch in uns der Tod stattfindet. Der Körper erneuert sich in jedem Moment. So findet auch jetzt in meinem Körper ein kleines Sterben statt, und ich bin frei dieses zu begrüssen und dankbar anzunehmen oder eben nicht.

Als ich 2007 das Buch «Intelligente Zelle» in die Hand bekam war das ein grosses Aha-Erlebnis. Als wir darauf im Jahr 2008 die ersten Workshops mit Klaus organisierten war das für mich eine Offenbarung. Ich erlebte damals vieles was ich zuvor im Wald und mit den Bäumen erlebte, aber jetzt in einer nachvollziehbaren Struktur (Q! Tools). Das grundsätzlich alles von meinem Denken abhängt, war mir schon klar, dass aber mein Denken an meinen Überzeugungen hängt, eher weniger. Zu sehr war ich im Tun verstrickt, weil «von nichts kommt ja bekanntlich nichts».

Die geflügelten Worte von Klaus «ist ja spannend» und «ich weiss nicht ob es das gibt», verwirrten mich sehr. Doch gibt es einen gemeinsamen Nenner zwischen meiner Zeit im Wald und den Q! Workshops; «Achtsamkeit». Achtsamkeit ist mehr als nur ein Wort. Achtsamkeit beschreibt eine Geisteshaltung in der wir uns bewusst sind, dass Gedanken kommen und gehen und wir diese Gedanken einerseits beobachten können und andererseits auch nicht bewerten müssen. Dass sich aus dieser Geisteshaltung auch Hirnfrequenzen verändern, geschieht ohne unser Zutun. Mit der entsprechenden Technik hätte man bei meinen Erlebnissen mit den Bäumen und auch im Workshop bestimmt andere Hirnfrequenzen messen können und somit das Eintauchen in das Feld des Baumes erklärt. Ob wir das, was da geschieht, dem Beobachten zuordnen oder uns bewusstwerden, dass da andere Frequenzen am Start sind spielt definitiv keine Rolle. Es sind veränderte Bewusstseinszustände egal, wie wir sie nennen. Auch jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, rieche ich Blumen, physikalisch nicht zu erklären und doch nehmen ich sie wahr. Was ist jetzt die Wirklichkeit oder besser welcher Wirklichkeit schenke ich meinen Glauben?

In dem Erleben auf dem Nussbaum war mein Denken «da musst Du etwas tun», die Handlung wäre gewesen Mägi an die Leine zu nehmen. Dieser Impuls, in die Handlung zu gehen, kam aber nicht aus meiner Achtsamkeit, sondern aus dem Konstrukt, wie sich ein Hundehalter zu verhalten hat. Diesem denkenden Impuls nicht zu folgen, eröffnete mir das Feld des Walnussbaumes. In diesem Feld entwickelte sich alles anders als ich es mir vorgestellt hatte.

Der Quantenraum oder Raum aller Möglichkeiten ist ein Ort, den wir alle schon in uns haben und der in der Natur besonders gut erlebbar wird. Die Bäume als lebendige Wesen eröffnen uns diesen Raum sowohl im Wissen als auch im Nichtwissen. Das heisst, ob ich die Wirkung der Aspekte des Baumes kenne oder nicht spielt dabei keine Rolle, die Information ist vorhanden und wir haben immer die Möglichkeit uns diesem Feld anzuschliessen, in Verbindung zu kommen. Gerade jetzt, im aufbrechenden Frühling, bietet sich eine einfache Übung an, die ich immer mal wieder erlebe. Meist sind es Bäume die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, und dann poppt im mir die Frage auf:

«Wenn das jetzt ein liebevoller Freund wäre, der mich in meinem Wesen erfassen könnte, tiefer als ich es je für möglich halten würde, welche liebevollen Worte hätte er für mich bereit in meiner Lebenssituation, in meinem Jetzt?»

Ich wünsche Euch wundervolle Momente in der Natur.

In herzlicher Verbundenheit Christian